Nach einem Brand setzt sich Ruß als feiner, stark haftender Film auf Wänden, Decken, Fugen und Bauteilen ab. Das sieht nicht nur schlecht aus – es erschwert auch die weitere Brandschadensanierung, weil Oberflächen erst wieder „tragfähig“ und sauber sein müssen, bevor Folgearbeiten sinnvoll möglich sind. Genau für solche Fälle ist Trockeneisstrahlen eine bewährte Methode, weil trocken gearbeitet wird und keine chemischen Rückstände entstehen.

Auf den Bildern sieht man typische Rußflächen nach einem Brandschaden: großflächig abgedunkelte Wandbereiche, starke Ablagerungen in Ecken/Übergängen sowie rußbelastete Deckenfelder. Teilweise erkennt man bereits gereinigte „Fenster“ – ein guter Vergleich, wie stark der Unterschied zwischen Rußfläche und gereinigter Oberfläche ausfällt.


Damit die Trockeneisreinigung kontrolliert und sauber abläuft, wird der Bereich vorbereitet (abschotten/abdecken, Staubführung und Sicherheitsmaßnahmen). Anschließend wählen wir Parameter wie Druck, Pelletmenge und Abstand passend zum Untergrund – gerade bei mineralischen Oberflächen ist das entscheidend.
Beim Trockeneisstrahlen treffen die Pellets mit sehr niedriger Temperatur auf die Rußschicht. Die Rußanhaftung wird spröde, löst sich vom Untergrund und wird direkt abgetragen. Das Trockeneis selbst sublimiert beim Auftreffen zu Gas – dadurch entsteht kein Wasser, kein Strahlmittel-Abfall und übrig bleibt im Wesentlichen nur der gelöste Ruß, der aufgenommen wird.

Nach der Reinigung waren die betroffenen Wand- und Deckenbereiche deutlich heller, wieder beurteilbar und für weitere Schritte der Brandschadensanierung vorbereitet. Durch das trockene Verfahren gab es keinen zusätzlichen Feuchtigkeitseintrag – das ist gerade bei Innenbereichen und Anschlussdetails ein echter Vorteil.
Ergebnis im Überblick
Die Kosten hängen vor allem vom Rußgrad (leicht bis stark), der Fläche, der Zugänglichkeit (Decken/Wandanschlüsse), dem Untergrund und den Schutzmaßnahmen vor Ort ab. Für eine schnelle Ersteinschätzung reichen meist 2–3 Fotos oder ein kurzes Video plus Angabe, ob es um Wände, Decken, Bauteile oder mehrere Räume geht – dann kann man Aufwand und Vorgehen seriös planen.
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